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HD
 
Dies führt zu einer abnormen Beweglichkeit des Gelenkes und damit zu Schmerzen in der Bewegung. Im weiteren Verlauf bilden sich entzündliche Knochenzubildungen, sogenannte Arthrosen, man spricht dann von einer Coxarthrose".

Von HD betroffen sind vor allem große und schwere Hunderassen. Es gibt aber auch Mischlinge und kleine bis mittelgroße Hunde mit einer HD. Andere Tierarten können ebenfalls eine Hüftgelenksdysplasie entwickeln, in der Tierarztpraxis sieht man regelmäßig Katzen und auch Kaninchen mit HD.

Die Entstehung der Hüftgelenksdysplasie ist zu ca. 20-40 Prozent genetisch bedingt, weiterhin ist die Aufzucht des Tieres entscheidend. Hierbei sind insbesondere die Ernährung und die Belastung zu nennen.
 
ED
 
 
Unter Ellenbogengelenksdysplasie versteht man beim Hund einen Erkrankungskomplex, der drei eigenständige Erkrankungen umfasst: Den isolierten Processus anconeus, den fragmentierten Processus coronoideus medialis und die Osteochondrosis dissecans.
 
Beides ist für den Australian Cattle Dog aufgrund seiner funktionellen Anatomie bei mittlerer Größe zu den Hunderassen bisher zum Glück noch keine Problem. Beides wird jedoch für uns bzgl Zucht im Auge behalten und getestet
 
 
Taubheit
 
Bei diesen Tieren kommt es in den ersten zwei bis vier Lebenswochen zu einem Funktionsverlust (Degeneration) der Haarzellen des Innenohres, welche für die Aufnahme und Weiterleitung des Schalles zuständig sind. Die Welpen werden unwiederbringlich taub. Betroffen können beide Ohren sein, es kommen aber genauso einseitig taube Hunde vor.

Einseitig taube Hunde sind im Alltag von beidseits hörenden Hunden fast nicht zu unterscheiden. Sie kompensieren das Unvermögen des räumlichen Hörens durch eine erhöhte Aufmerksamkeit. Als Hobbyhunde, Familienhunde und Sportbegleiter sind sie ohne Einschränkung tauglich. Anders sieht es bei beidseitig tauben Hunden aus. Hier ist eine auf Handzeichen basierende, sehr sorgfältige Erziehung nötig, eine Verwendung im Hundesport ist schwierig, aber nicht unmöglich. Trotzdem finden taube Australian Cattle Dogs ihre Liebhaber und können ein erfülltes Hundeleben führe
 
 
 
 
Dish
 
Eine Dish ist eine überschiessende Bildung von Knochengewebe, was zu einer fortschreitenden Steifheit und Einengung in der Beweglichkeit führt (auch Bambuswirbelsäule oder Zuckergusswirbelsäule genannt)

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Bild eines stark betroffenen Hundes
(Quelle:https://orthomanueeldierenarts.nl/spondylose-hond/)

Sehnen und Bänder (vor allem das untere Längsband) der Wirbelsäule verkalken, welches sich meist über mehrere Wirbel hinwegzieht. Die Wirbelzwischenräume mit den darin liegenden Bandscheiben sind ganz selten beeinträchtigt.
Die Ursache einer DISH ist noch nicht erforscht, aber es scheint eine grosse erbliche Komponente mit zu spielen. Es wird eine monogen verebte Form vermutet, aber um das genau zu erforschen, muss ein Gentests entwickelt werden, damit Anlageträger erkannt werden können.
Bis dahin kann man erst einmal nur durch das Röntgen der Hunde abklären, ob DISH betroffen oder nicht.
 
Diese Untersuchungen sind freiwillig und keine Pflicht. Die Empfehlung zum Röntgen liegt bei 1 1/2 -2 Jahre und dann nochmals mit 4-5 Jahre, da sie die Dish auch später noch entwickeln kann bzw. zu erkennen ist.